Osteopathie

Die Osteopathie ist eine manuelle Medizin, welche mechanische Störungen am Skelett, den Inneren Organen und dem cranio-sacralen System behandelt. Diese drei Systeme stehen in einem engen Zusammenhang und werden somit in einem ganzheitlichen mechanischen System betrachtet. Oft haben diese funktionellen Störungen noch keine klinischen Symptome oder die Befunde sind nicht am Ort der Beschwerden. Das Ziel besteht darin, den Körper von unnötigen Blockaden, Verkürzungen und Kompressionen zu befreien um die Beweglichkeit wiederherzustellen. Eine bewegliche Struktur kann ihre volle Funktion ausüben. («Leben ist Bewegung» – jede Struktur muss sich bewegen können)

Osteopathie ist vor allem bei Störungen am Bewegungsapparat indiziert, es können jedoch auch Verdauungsprobleme, hormonelle Dysfunktionen oder Verhaltensprobleme günstig beeinflusst werden. Bei bekannten strukturellen Störungen (Arthrose, Hüft- oder Ellbogendysplasie o.ä.) kann die volle Funktion nicht erreicht werden. Hier wirkt die Osteopathie entlastend oder unterstützend.

Akute Entzündungen und Infektionen gelten als Kontraindikation. Dasselbe gilt für frische Knochenbrüche oder für Krebserkrankungen.