Vitalpilze (Mykotherapie)
Pilze sind sehr interessante Wesen und ihre Biologie ist einzigartig. Da sie keine Photosynthese betreiben, werden sie nicht den Pflanzen zugeordnet. Sie gehören aber auch nicht zu den Tieren. Sie bilden somit eine eigene Gruppe innerhalb der Lebewesen.
Die sogenannten Vitalpilze besitzen ein bemerkenswertes Spektrum an Wirkstoffen. Besonders geschätzt werden sie, weil sie das Immunsystem regulieren und Krankheiten vorbeugen. Sie helfen also, die Gesundheit zu erhalten. In Asien haben Vitalpilze eine sehr lange Tradition. Seit Jahrtausenden werden sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als Heilmittel gegen zahlreiche Krankheiten verwendet. Anders als die Schulmedizin, die oftmals nur die Krankheit diagnostiziert und ihre Symptome bekämpft, zielt die Mykotherapie vielmehr auf die Ursachen. Der gesamte Organismus wird gestärkt und im Zentrum steht die Genesung durch das Wiederherstellen der sogenannten Homöostase. Diese ist erreicht, wenn alle Stoffwechselprozesse des Körpers im Gleichgewicht sind. Dem Einsatz von Vitalpilzen in der Tiermedizin sind keine Grenzen gesetzt. Ganz gleich, ob es sich um Hunde oder Katzen, Pferde, Rinder, Kaninchen oder Vögel handelt: Sie alle können mykotherapeutisch behandelt und präventiv versorgt werden.
Aus der Einführung der Gesellschaft für Vitalkunde Schweiz (GFVS) zur Mykotherapie bei Tieren von Petra Scharl.