Angebote

Wir bieten in unseren Praxisräumlichkeiten eine medizinische Grundversorgung an, die sowohl Schulmedizin als auch Alternativmedizin umfasst. Unser Angebot beinhaltet ein breites Spektrum in den Bereichen Prävention, Diagnostik, Therapie und Chirurgie.

Als tiermedizinische Grundversorger arbeiten wir mit verschiedenen Spezialkliniken zusammen, sobald unsere Patienten spezielle Abklärungen oder Operationen benötigen. Nach Operationen gehen die Tiere, wenn immer möglich noch am selben Tag wieder nach Hause, da sie sich in den bekannten vier Wänden am besten erholen können.

Innere Medizin

Unser Angebot im Bereich innere Medizin umfasst Prävention, Diagnostik und Therapie. Als erstes und wichtigstes führen wir einen gründlichen klinischen Untersuchungsgang durch um einen ersten Überblick über den allgemeinen Gesundheitszustand des Tieres zu erhalten. Im eigenen Labor werden zusätzlich für eine Diagnose notwendige Blut-, Harn-, und Kotproben untersucht.
Wir bemühen uns um einen ganzheitlichen Therapieansatz, der sowohl schulmedizinische als auch alternativmedizinische Methoden umfasst. Im Mittelpunkt steht immer das Tier und nicht die Krankheit.

Labor

In unserem Labor untersuchen unsere Mitarbeiterinnen Blut-, Harn-, und Kotproben. Unsere modernen Laborgeräte sind in der Lage alle wichtigen Routineanalysen durchzuführen. Für spezielle Zelluntersuchungen und Blutanalysen arbeiten wir mit verschiedenen externen Labors zusammen.

Röntgen

Wir betreiben eine leistungsfähige Röntgenanlage zur diagnostischen Abklärung verschiedenster Probleme des Bewegungsapparates, des Kopf-, Brust- und Bauchraumes. Wir führen ebenfalls HD – ED Röntgen für alle Rassen durch.

Chirurgie

In unserer Praxis durchgeführte Operationen:

  • Kastration bei Hunden, Katzen und Heimtieren
  • Tumorentfernung
  • Sanierung von Wunden
  • Weichteilchirurgie
  • Zahnoperationen

Die Tiere müssen am Operationstag nüchtern gehalten werden. Nach der Operation bleibt das Tier bis zum Aufwachen in der Praxis und geht noch am selben Tag wieder nach Hause. Unsere Patienten werden nach der Operation liebevoll und aufmerksam betreut.

Zahnsanierung

Zahnstein verursacht nicht nur schlechten Mundgeruch sondern kann auch zu Zahnfleischerkrankungen, Karies und Zahnfachvereiterungen führen. Erkrankungen der Mundhöhle belasten den gesamten Körper, da die Mundkeime auch in andere Organe gelangen können.
Eine Zahnsanierung umfasst die Entfernung von Zahnstein und die Extraktion krankhafter Zähne in Narkose und dient zur Gesunderhaltung des Gebisses.

Homöopathie

Der Mensch wie auch das Tier ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist. Eine Störung in dieser Harmonie findet seinen Ausdruck in einer mehr oder weniger stark sichtbaren körperlichen oder psychischen Veränderung. Gerade darin liegt die Stärke der Homöopathie, nämlich ein harmonisches Gleichgewicht wieder herzustellen, welches zur Heilung von innen her führt.
Gründer dieses Heilsystems war Samuel Hahnemann (1755-1843). Er erkannte wie auch schon Hippokrates oder Paracelsus das Kernstück der Homöopathie, nämlich das Heilen nach dem Gesetz der Ähnlichkeit («Similia similibus curentur»-(Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt). Das bedeutet, dass ein Mittel aus Pflanzen-, Tierreich oder den Mineralien die gleichen Symptome, die es bei einem gesunden Menschen hervorruft, heilen kann, wobei das Mittel der jeweils ganz besonderen Individualität des Menschen/Tieres entsprechen muss.
Heilung durch Homöopathie ist ein wunderbares Geschenk, wenn es geschehen darf, aber auch mit Aufwand, Geduld, Durchhaltevermögen und Verständnis verbunden.

Akupunktur

Akupunktur ist ein altes, ganzheitliches Therapieverfahren und zählt zur Komplementärmedizin. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt.
Akupunktur hilft Schmerzen zu lindern, Muskelverspannungen zu lösen und die Durchblutung zu verbessern. Gerade bei Schmerzen (zum Beispiel im Bewegungsapparat) und chronischen Krankheiten kann Akupunktur die Heilung unterstützen und die Beschwerden lindern.
Mit feinen Nadeln oder mit einem Laser werden Punkte auf der Haut stimuliert. Die Wirkung der Akupunktur kann mit Moxibustion oder Heilkräutern unterstützt werden. Lesen Sie mehr über Akupunktur bei Tieren unter:

http://www.akupet.ch.

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine manuelle Medizin, welche mechanische Störungen am Skelett, den Inneren Organen und dem cranio-sacralen System behandelt. Diese drei Systeme stehen in einem engen Zusammenhang und werden somit in einem ganzheitlichen mechanischen System betrachtet. Oft haben diese funktionellen Störungen noch keine klinischen Symptome oder die Befunde sind nicht am Ort der Beschwerden. Das Ziel besteht darin, den Körper von unnötigen Blockaden, Verkürzungen und Kompressionen zu befreien um die Beweglichkeit wiederherzustellen. Eine bewegliche Struktur kann ihre volle Funktion ausüben. («Leben ist Bewegung» – jede Struktur muss sich bewegen können)
Osteopathie ist vor allem bei Störungen am Bewegungsapparat indiziert, es können jedoch auch Verdauungsprobleme, hormonelle Dysfunktionen oder Verhaltensprobleme günstig beeinflusst werden. Bei bekannten strukturellen Störungen (Arthrose, Hüft- oder Ellbogendysplasie o.ä.) kann die volle Funktion nicht erreicht werden. Hier wirkt die Osteopathie entlastend oder unterstützend.
Akute Entzündungen und Infektionen gelten als Kontraindikation. Dasselbe gilt für frische Knochenbrüche oder für Krebserkrankungen.

Heilpflanzen (Phytotherapie)

Die Phytotherapie heilt mit Pflanzen, sowie deren Zubereitungen und gehört zu den ältesten medizinischen Therapieformen. Das aus verschiedensten Quellen gewonnene Erfahrungswissen wurde über Generationen weitergegeben. Immer wieder waren es auch Tiere, die den Menschen vormachten, wie die Natur heilt. Verwundete Schafe wälzen sich zum Beispiel in Schafgarbe und fressen sie, weil sie wundheilend wirkt. Stare polstern ihre Nester mit Heilkräutern wie Bärenklau, Schafgarbe, Wiesenkerbel und Silberweide aus, um ihre Jungen vor Parasitenbefall zu schützen.
Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) haben Heilpflanzen einen wichtigen Stellenwert.
Da sich der tierische Stoffwechsel vom menschlichen unterscheidet, können beim falschen Einsatz von Heilpflanzen lebensbedrohliche Folgen entstehen. Zudem gibt es Tierarten die gewisse Pflanzenstoffe nicht vertragen. Lassen Sie sich deshalb immer von ihrem Tierarzt beraten.

Bachblüten

Bachblüten wurden vor rund 70 Jahren vom englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) in der Natur gefunden und der leidenden Kreatur zugänglich gemacht. Es gibt 38 verschiedene Essenzen, die die seelischen Zustände von Menschen und Tieren beeinflussen können.
Die bekannteste Mischung sind die Notfalltropfen (Rescue), die eigentlich in jede Hausapotheke gehörten. In kritischen Situationen wie Unfall, Krankheit oder in Situationen akuter psychischer Überlastung können sie erfolgreich eingesetzt werden. Sie wirken entspannend, setzen im Körper blockierte Energie frei und fördern dadurch den Heilungsprozess. Im Gegensatz zur gezielten Einflussnahme durch Medikamente auf spezielle Organe oder Funktionskreise des Körpers bezieht die Bachblütentherapie das ganze Individuum in den Heilungsprozess mit ein. Tiere reagieren in der Regel sehr gut auf eine Bachblütentherapie.
Sowohl Tiere mit psychischen Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Ängstlichkeiten, Stubenunsauberkeit, usw.) als auch Tiere mit körperlichen Krankheiten können mit Bachblüten behandelt werden.

Vitalpilze

Pilze sind sehr interessante Wesen und ihre Biologie ist einzigartig. Da sie keine Photosynthese betreiben, werden sie nicht den Pflanzen zugeordnet. Sie gehören aber auch nicht zu den Tieren. Sie bilden somit eine eigene Gruppe innerhalb der Lebewesen.
Die sogenannten Vitalpilze besitzen ein bemerkenswertes Spektrum an Wirkstoffen. Besonders geschätzt werden sie, weil sie das Immunsystem regulieren und Krankheiten vorbeugen. Sie helfen also, die Gesundheit zu erhalten. In Asien haben Vitalpilze eine sehr lange Tradition. Seit Jahrtausenden werden sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als Heilmittel gegen zahlreiche Krankheiten verwendet. Anders als die Schulmedizin, die oftmals nur die Krankheit diagnostiziert und ihre Symptome bekämpft, zielt die Mykotherapie vielmehr auf die Ursachen. Der gesamte Organismus wird gestärkt und im Zentrum steht die Genesung durch das Wiederherstellen der sogenannten Homöostase. Diese ist erreicht, wenn alle Stoffwechselprozesse des Körpers im Gleichgewicht sind. Dem Einsatz von Vitalpilzen in der Tiermedizin sind keine Grenzen gesetzt. Ganz gleich, ob es sich um Hunde oder Katzen, Pferde, Rinder, Kaninchen oder Vögel handelt: Sie alle können mykotherapeutisch behandelt und präventiv versorgt werden.
Aus der Einführung der Gesellschaft für Vitalkunde Schweiz (GFVS) zur Mykotherapie bei Tieren von Petra Scharl.

Tierfutter

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig für Ihr Tier. Daher bieten wir eine erlesene Palette an Spezialfutter und Diätnahrung , welche auf die speziellen Bedürfnisse Ihrer Vierbeiner abgestimmt ist.

Lassen Sie sich beraten.